
Vier Sterne für den RuhrtalRadweg: links Harald Spiering, Qualitätsbeauftragter des RuhrtalRadweg beim Regionalverband Ruhr, Mitte Christoph Hester, Radverkehrsbeauftragter des Hochsauerlandkreises, rechts: ADFC-Bundesvorstand Christian Tänzler. © ADFC/Deckbar
20 Jahre RuhrtalRadweg
In diesem Jahr 2026 wird der RuhrtalRadweg 20 Jahre alt. Seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2006 hat sich der 240 Kilometer lange Radfernweg entlang der Ruhr von Winterberg bis Duisburg zu einem der bekanntesten Radwege Deutschlands entwickelt.
Zum 20-jährigen Jubiläumsauftakt des RuhrtalRadweges zogen die Projektverantwortlichen Axel Biermann (Ruhr Tourismus GmbH) und Dr. Jürgen Fischbach (Sauerland-Tourismus e.V.) beim Gespräch mit der Presse im LWL-Museum Zeche Nachtigall in Witten – dem Ort, wo 2006 die Eröffnung stattfand - Resümee und gaben einen Ausblick auf geplante Geburtstagsaktivitäten in diesem Jahr. Im Rahmen der Kampagne „20 Jahre – (mehr als) 20 Bäume“ möchte jede Anrainerkommune einen RuhrtalRadweg-Jubiläumsbaum pflanzen und mit der Aktion „Bäume erradeln“ sollen Radwandernde durch das Befahren der gesamten Strecke Baumsetzlinge erhalten können, die dann im Rahmen eines Pflanztages am RuhrtalRadweg in Winterberg in die Erde gebracht werden.
ADFC-Radreiseanalyse 2025 in NRW
Der in NRW liegende Ruhrtalradweg ist nach wie vor populär und wurde im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin vom ADFC erneut als „ADFC-Qualitätsradroute mit vier Sternen“ ausgezeichnet. Er ist allerdings im Rahmen der ADFC-Radreiseanalyse in NRW von Platz 6 (2024) auf Platz 17 (2026) gerutscht. In den Top 20 der beliebtesten Radfernwege ist mit dem Ruhrtalradweg nur eine einzige Route vollständig im nordrhein-westfälischen Gebiet angesiedelt. Das zeigt: Es besteht Handlungsbedarf, damit NRW als Radreiseland attraktiv bleibt.










